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| Titel: |
"Charles Sanders Peirce - Pragmatist und Semiotiker" Jürgen Rixe |
| Beginn: |
04.02.2026 00:30 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Charles Sanders Peirce (1839 – 1914) ist der bedeutendste us-amerikanische Philosoph, dessen Wirkung bis in die Gegenwart ausstrahlt. Er ist der Begründer des Pragmatismus. Seine Semiotik, die auf diesem aufbaut, ist eine umfassende zeichentheoretische Deutung des menschlichen In-der-Welt-Seins. Peirce beschäftigte sich auch mit logischen Schlussfolgerungsweisen, er führte neben Induktion und Deduktion die Abduktion (Hypothese) als dritte Schlussfolgerungsweise in die Logik ein; Abduktion ist nicht zuletzt auch eine Findungskunst. Von ihm stammt eine eigenständige Definition der Wahrheit: Eine Meinung, der letztlich alle Forschenden zustimmen können, ist das, was wir unter Wahrheit verstehen, und der Gegenstand, der durch diese Meinung repräsentiert wird, ist das Reale. Die Lehre, die Karl Raimund Popper unter dem Titel Falsifikationismus entwickelte, d.h. die Bedingung, dass gewonnene Überzeugungen falsch sein können und revidierbar sein müssen, hatte Peirce lange vorher unter dem Namen Fallibilismus publiziert.
Peirce gehört zu den originellsten Denkern, die es in der Moderne gegeben hat. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Kulturforum am Hafen Hafenbrücke 1 21614 Buxtehude |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Philosophisches Café Sylvia Sacher-Rudorffer, Klaus Noormann |
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| E-Mail: |
Sylvia.Sacher-Rudorffer@web.de |
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