Anzeige


Stadt oder
Postleitzahl:

Z.B.:
oder
Münch...
80...
Volltextsuche:

Einführung/Hilfe
RSS-Feed


Titel: CORPUS DELICTI - Denken, ein Ort des Verbrechens
Beginn: 09.06.2012 19:30
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung:
Corpus delicti – Denken, ein Ort des Verbrechens
Arno Böhler, Susanne Valerie Granzer, Wiener kulturwerkstätte GRENZ_film

Am 30. Juli 1881 schreibt Friedrich Nietzsche aus Sils-Maria eine Postkarte an seinen Freund Franz O.: „Ich bin ganz erstaunt, ganz entzückt! Ich habe einen Vorgänger und was für einen! Ich kannte Spinoza fast nicht: dass mich jetzt nach ihm verlangte, war eine ‚Instinkthandlung.’ Nicht nur, dass seine Gesamttendenz gleich der meinen ist – die Erkenntnis zum mächtigsten Affekt zu machen– in fünf Hauptpunkten seiner Lehre finde ich mich wieder […]: er leugnet die Willensfreiheit–; die Zwecke–; die sittliche Weltordnung–; das Unegoistische–; das Böse–; […] In summa: meine Einsamkeit […] ist wenigstens jetzt eine Zweisamkeit – Wunderlich! Übrigens ist mein Befinden gar nicht meinen Hoffnungen entsprechend. […] Schon 6 schwere, zwei- bis dreitägige Anfälle!! – In herzlicher Liebe, Euer Freund.“
Franz O. liest die Postkarte – wieder und wieder. Ihre Botschaft über die abgründige Zweisamkeit der beiden Denker Spinoza & Nietzsche lässt ihn nicht mehr los. Sie katapultiert ihn in eine Philosophie der Körperlichkeit, in der er das Denken als Modus des Begehrens zu denken lernt – als eine Art Streben der Körper, sich kraft ihres Denkens am Sein zu erhalten. Doch dieses Affekt-Bild des Denkens stößt beim Chor der Gesetzeshüter auf Widerspruch. Er beginnt Franz O. den Prozess zu machen.
ORT: PUPPENTHEATER/Kulturinsel

Karten über die Theaterkasse. www.buehnen-halle.de
Veranstaltungsort:
Adresse: PUPPENTHEATER HALLE
Große Ulrichs. 51
08108 Halle Saale
Veranstalter:
Adresse: Philosophie-Performance-Festival [soundcheck philosophie] #2
Eva Maria Gauß
Telefon:  
E-Mail: soundcheckphilosophie@googlemail.com
Homepage: http://www.soundcheck-philosophie.de

Bookmark and Share
Anzeige
bla bla