Einführung/Hilfe
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| Titel: |
Der Idiot der Familie. Sartres Entwurf einer existentialistischen Psychoanalyse am Beispiel Gustave Flauberts |
| Beginn: |
17.07.2011 11:00 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
In Sartres Philosophie ist zunächst das Bewusstsein immer das bewusste Sein, weshalb er Vorbewusstes und Unbewusstes, wie Freud dies konstatiert, nicht für möglich hält. In seinem Spätwerk lässt er den Begriff Unbewusstsein schließlich zu, wobei er hierunter lediglich die Überfülle des nicht verarbeiteten Erlebens meint. Freud, so Sartre, berücksichtige zu wenig das Individuelle des Menschen, stelle sein Denksystem einseitig unter die Prämissen der Naturwissenschaften und sei daher "maschinistisch". Der Referent will darstellen, wie Sartre mittels seiner philosophischen Kategorien wie z.B. "Urentwurf des Menschen", "absolute Verantwortlichkeit" des Individuums und dessen "Verdammnis zur Freiheit" eine originelle Methode entwickelt, mit der er das Leben Flauberts analysiert. Indem Sartre dem Lebensziel in der Biographie eines Menschen eine größere Bedeutung zukommen lässt als der frühen Kindheit, stellt sich die Frage, inwiefern hier eine Nähe zum Analytiker Alfred Adler ausgemacht werden kann. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Café Libresso Fleischmengergasse 29 50676 Köln |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
undefined Karin Farokhifar |
| Telefon: |
undefined |
| E-Mail: |
karin.farokhifar@int-gip.de |
| Homepage: |
http://www.cafelibresso.de |
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