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Schopenhauers Hermeneutik des Willens |
| Beginn: |
01.07.2018 14:00 |
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Der Campus der Generationen lädt ein zum Montagsvortag
Schopenhauers Hermeneutik des Willens
mit Prof. Dr. Welsen, Philosophie
Schopenhauer ist ein Denker, der einerseits dezidiert für Kants kritische Philosophie eintritt, anderseits den spekulativen Idealismus, wie er bei Fichte, Schelling und Hegel anzutreffen ist, einer vernichtenden Kritik unterzieht. Trotz seiner Wertschätzung für Kant, vermag er diesem nicht darin zu folgen, dass das Ding an sich nicht erkennbar sei. Vielmehr ist er überzeugt, dass Metaphysik nach Kant möglich ist, allerdings nur in einer Form, die sich wesentlich von der im spekulativen Idealismus geprägten unterscheidet. Folgt man den methodischen Ausführungen, die Schopenhauer im 17. Kapitel des zweiten Bandes seines Hauptwerks vorlegt und mit dem Titel „Über das metaphysische Bedürfnis des Menschen“ überschreibt, so gelang man zum Ergebnis, dass er sich einer Methode bedient, die als hermeneutisch einzustufen ist. Zwar verwendet er diesen Ausdruck nicht explizit, aber von der Sache her kann man seinen Ansatz ohne weiteres als hermeneutische Metaphysik einstufen.
Wie sich diese im Einzelnen darbietet, soll in vier Abschnitten erläutert werden:
1) Die Methode der Metaphysik. – 2) Die Hermeneutik des Individualwillens. – 3) Die Hermeneutik des Weltwillens. – 4) Konklusion.
Der Vortrag findet statt am 9. Juli 14 Uhr c.t. im Seminarraum C 22, Campus I
Der Besuch aller Montagsvorträge ist gebührenfrei und ohne Anmeldung möglich. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Universität Trier, Seminarraum C22 Universitätsring 15 54296 Trier |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Universität Trier |
| Telefon: |
+49 (0)651/201-0 |
| E-Mail: |
info@uni.trier.de |
| Homepage: |
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