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Titel: Geschmack, worüber sich noch streiten lässt - Diskussionsabend
Beginn: 28.08.2020 20:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: Geschmack war bis zu Kant eine Frage der Umgangsformen. Manieren zu haben, war eine Frage des Geschmacks. Hat man heutzutage einfach Geschmack, oder müsste er erworben werden? Was wäre der Maßstab für guten Geschmack? Wie kann Geschmack gebildet werden oder sich entwickeln? Soll jeder seinen eigenen Geschmack haben? Beim Geschmack geht es um die Person selber. Im Geschmack äußert sich der Charakter. Charakter geht nicht ohne Geschmack und Geschmack nicht ohne Charakter. Bildung wäre dazu nötig, um beispielsweise Geschmack für Musik, Malerei und Literatur zu entwickeln. Für Kant lässt Geschmack den Sinn für das Schöne aufgehen: „Der Geschmack kennzeichnet einen feinen Menschen guter Lebensart, der den Barbaren hinter sich gelassen hat.“ Geschmack braucht Lebenserfahrung. Dann wird auch Moral zur Geschmacksfrage: Das tut man nicht. Auch für Nietzsche ist Moral zur Geschmackfrage geworden, es lässt sich über sie streiten. Vielleicht drückt Wittgenstein die Wichtigkeit des Geschmacks am besten aus: „Wer Philosophie lehrt, gibt dem anderen Speisen, nicht weil sie ihm schmecken, sondern, um seinen Geschmack zu verändern.“ Das wäre dann Geschmacksbildung im besten Sinne.

Kosten: 15,- Euro
Veranstaltungsort:
Adresse: Salon am Park
Krakauer Straße 19/1
1020 Wien
Veranstalter:
Adresse: Verrückt nach Sokrates
Rene Tichy
Telefon: Tel. +43(0)664/1620758
E-Mail: tichy@verruecktnachsokrates.at
Homepage: http://www.vns.somee.com/vns_main.cshtml
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