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Titel: Vor uns die Sintflut - oder: Was will eine aufgeklärte Klimaethik?
Beginn: 14.09.2020 13:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: „I don’t want you to be hopeful. I want you to panic. I want you to feel the fear I feel every day. And then I want you to act” bekannte die Klima- schutzaktivistin Greta Thunberg vor den Teilnehmern des Davoser Welt- wirtschaftsforum im Januar 2020. Angst und Empörung ist ein starker Grundton im öffentlichen Klimadiskurs. Hier wird oft grobes Geschütz aufgefahren: Wo die einen die „Klimahysterie“ anprangern, sprechen andere von einem „Schlafwandeln in die Katastrophe“.

Die Adressierung einer „Katastrophe“ fungiert längst als Legitimationsfaktor einer neuen Klimapolitik. Mittendrin befinden sich die Wissenschaften, von denen sich viele klare und unabweisbare Handlungsanweisungen für die Politik erwarten. „Die Wissenschaft muss unsere gemeinsame Sprache sein und die Aussagen sind sehr klar“ konstatierte die Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats, Patricia Espinosa. Doch verträgt sich Panik mit dem Blick der Wissenschaften auf den Klimawandel? Wie gestaltet sich der Weg „von den klaren Aussagen“ zum praktischen Handeln? Und sollen Philosophie und Ethik nur noch dafür sorgen, dass die Bürger – möglichst widerspruchsfrei – „mitgenommen“ werden auf dem Weg zur Vorbeugung und Bewältigung der Klimakrise?

Wer für was verantwortlich sein soll, ist im öffentlichen Diskurs um die Klimapolitik durchaus umstritten. Fragen des Lebensstils adressieren hier nur den individuellen Beitrag zum Klimaschutz. Das ist wichtig, reicht aber nicht. Deshalb fragen wir: Wie gestaltet sich gegenwärtig das Verhältnis von Wissenschaft, Kommunikation und Politik zum Thema Klimawandel? Worauf zielt kollektive Verantwortung beim Klimaschutz? Und wie müsste einen aufgeklärte Klimaethik aussehen?

14.9. 13 Uhr - 15.9. 13 Uhr

Referentinnen und Referenten

Dr. Jan Grossarth, Journalist und Buchautor
Prof. Dr. Senja Post, Arbeitsbereich Wissenschaftskommunikation in den Lebenswissenschaften, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Georg-August-Universität Göttingen
Prof. Dr. Simone Rödder, Juniorprofessur für Soziologie, insbes. Wissenschaftsforschung, FB Sozialwissenschaften, Universität Hamburg
Dr. Stephan Schleissing, Programmbereich „Ethik in Technik und Naturwissenschaften“, Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians Universität München
Prof. em. Dr. Dr. Hans von Storch, Zentrum für Material- und Küstenforschung, Helmholz Zentrum Geesthacht
Prof. Dr. Ivo Wallimann-Helmer, Professur für Umweltgeisteswissenschaften am Departement für Geowissenschaften, Universität Fribourg
Dr. Stephan Wolf, Kontextuale Ökonomik und Ökonomische Bildung, Universität Siegen

Anmeldung
Ihre Anmeldung erbitten wir schriftlich, mit anhängender Karte oder direkt online. Ihre Anmeldung wird von uns bestätigt und ist verbindlich. Anmeldeschluss ist der 31. August 2020.

Preise
Teilnahmebeitrag 40.– €
zzgl. Kaffee/Tee/Kuchen auch bei Teilnahme ohne Verpflegung à 4.– €

Verpflegung (ohne Ü/Fr) 35.50 €
Vollpension im Einzelzimmer 94.– €
Vollpension im Zweibettzimmer 72.– €
Vollpension im Zweibett- als EZ 102.–€
Veranstaltungsort:
Adresse: Evangelische Akademie Tutzing
Schloss-Straße 2+4
82327 Tutzing
Veranstalter:
Adresse: Evangelische Akademie Tutzing
Telefon: (0 81 58) 2 51-1 25
E-Mail: brosch@ev-akademie-tutzing.de
Homepage: http://www.ev-akademie-tutzing.de
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