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Titel: ars longa, vita brevis
Beginn: 19.01.2020 11:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: Vortrag mit anschließender Diskussion von Franz Hüsch
Moderation: Hans-Gerhard Neugebauer

Auf die Frage, was Kunst ausmacht, dürfte der Mensch eine Unmenge von Antworten gegeben haben. Auch die lexikalischen werden dem Wesen von Kunst keinen engen definitorischen Rahmen zuzuschreiben. Bis in unsere Gegenwart hinein oszillieren dabei die Herstellungs- und die Rezeptionsaspekte. Alte und neue Philosophen messen ihr gleichermaßen eine existenzielle Bedeutung zu. Das Befinden darüber, ob wir es mit wahrer oder schlechter, und damit vielleicht mit keiner Kunst zu tun haben, war in der menschlichen Geschichte stets ein Ausgangspunkt der allgemeinen Bewertung. Darüber hinaus steht allerdings die Behauptung im Raum, dass Kunst den Einzelnen so zu berühren vermag, dass er sein tieferliegend Menschliches quasi gespiegelt bekommt. Diesem eher ästhetischen als medial funktionalisierten Betrachtungsaspekt gesellschaftlich nachzugehen, dürfte spätestens dann auf Widerstand stoßen, wenn die ökonomischen Prinzipien des Kunstmarktes ihre Eigengesetzlichkeit einfordern.
Anmeldung über philimu.veranstaltungen@gmx.de
Veranstaltungsort:
Adresse: Café Libresso
Fleischmengergasse 29
50676 Köln
Veranstalter:
Adresse: Karin Farokhifar
Telefon:  
E-Mail: karin.farokhifar@int-gip.de
Homepage: http://www.cafelibresso.de
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